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Entzündungshemmende Effekte der Brunnenkresse

In der Literatur früherer Zeiten wurde schon die Verwendung harntreibender Kräuter (Diuretika) zur Behandlung von Gicht und Rheuma beschrieben. Ein Übermaß an Urinsäure setzt sich in den Gelenken fest und kann dort zu Entzündungen, Schwellungen und Versteifungen führen. Harntreibende Pflanzen können die Abfuhr von Urinsäure unterstützen und somit der Entstehung von Gicht entgegenwirken.

Außerdem enthält die Brunnenkresse entzündungshemmende Stoffe. Diese nennt man Salicylate; sie sind mit dem Aspirin verwandt (Acetylsalicylsäure). Die in der Brunnenkresse enthaltenen Salicylate können zu einer schmerzlin­dernden und entzündungshemmenden Wirkung bei verschiedenen Erkrankungen beitragen. Man kann die Brunnenkresse daher auch als eine Art natürliches Aspirin bezeichnen. Entzündungen beschleunigen die Zellteilung und hemmen unsere natürlichen Verteidigungsmechanismen.

Das geschieht über die Freisetzung von Signalmolekülen, die die Entzündung verbreiten. Stoffe aus Brokkoli und Brunnenkresse hemmen diese Signalmoleküle bei Entzündungen und fördern dadurch die natürlichen Verteidigungsmechanismen.
Quelle:
Speybrouck Arne, Das Wunder der Brunnenkresse, Sintjoris, Belgien 2011
Higdon Jane PhD, Linus Pauling Institute Oregon State University, 2005

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